Donnerstag, 14. September 2017

Emi's World Literature List #14

Für meinen letzten beendeten Titel meiner Liste brauchte ich recht lange, allerdings handelt es sich dabei auch um ein sehr umfangreiches, dreibändiges Werk. Es handelt sich um "Der Archipel Gulag" von Alexander Solschenizyn, ein historisch-literarisches Werk, worin er die Geschichte der sowjetischen Straflager dokumentiert - und gleichzeitig auch kritisiert. Erzählt wird von der Unterdrückung und Entmenschlichung in den so genannten Arbeits- und Umerziehungslagern während der Stalin- und Chruschtschow-Zeit. Der Autor selbst geriet in dieses System und erlebte Gefängnis, Lagerwelt und Verbannung. Nach Veröffentlichung des "Archipel Gulag" wurde er auch aus der Sowjetunion verbannt.

Kein leicht zu lesendes Werk, es ist sogar recht mühsam, weil es eine so bedrückende Chronik von Gewalt und Unterdrückung ist. Auf jeden Fall erfährt man dabei vieles über eine Zeit und über ein System, über das man, in der Regel zumindest, nicht viel weiß. Mir ging es jedenfalls so und daher empfinde ich es als lohnend, sich hier durchzukämpfen. Man braucht aber viel Zeit und Konzentration dafür!

current Music: Winner, Island (Absolutely in love with this song! I could listen to it all day long...)

Freitag, 8. September 2017

Just there...

Copyright by Jan-Emi!!!

current Music: VIXX LR, Whisper

Mittwoch, 9. August 2017

Emi's World Literature List #19

Mit dem Abarbeiten meiner Liste geht es weiter! Es ist einfach so, dass es bei der Originalliste immer langsamer vorangehen wird, zum einen weil nicht mehr viele Bücher übrig sind, die es in meiner Bücherei gibt, die anderen müsste ich mir also noch selbst kaufen, zum anderen sind diese restlichen Bücher nun alle relativ umfangreich... Ja, zu einem dünneren Buch greift man in der Regel doch etwas schneller.

In den letzten (nicht ganz) zwei Wochen habe ich mich mit einem weiteren Buch beschäftigt, nämlich mit "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin. Es war wieder einmal so, dass ich gar nicht so genau wusste, was da auf mich zukommt. Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist die von Franz Biberkopf, einem Mörder, der gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen, zurück nach Berlin kommt und nun eigentlich ein anständiges Leben leben möchte, aber dann widerfahren ihm verschiedene Dinge, die ihn wieder aus der Bahn werfen.

Die Geschichte an sich war vielleicht ja auch noch interessant, nicht wirklich, aber vielleicht als Abbild eines Berlin - übrigens gilt das Buch auch als der Großstadtroman in der deutschen Literatur - der 1920er Jahre, einer der eben die Kehrseite der goldenen Jahre zeigt. Aber der Schreibstil war einfach nur furchtbar! Sehr umgangssprachlich bzw. der gesprochenen Sprache und zwar des Berlinerischen nahe - aber dadurch wirklich schlecht lesbar, zumindest für mich. Für mich war das absolut nichts!

current Music: Jessica Jung, Summer Storm

Donnerstag, 3. August 2017

Emi's World Literature List #10

Manchmal frage ich mich, warum ich das mache, all diese Bücher zu lesen, die mich nicht wirklich (und wen eigentlich?) interessieren. Unzählige Bücher, die von irgendeiner Bedeutung sind, auf eine Liste zu schreiben, ist leicht, aber diese Liste dann abzuarbeiten... Versteht mich nicht falsch, bei sehr vielen Bücher bin ich froh, dass ich mich durch diese Liste daran gemacht habe, sie zu lesen, weil mir sonst tatsächlich etwas entgangen. Aber bei manchen Büchern artet es geradezu in Arbeit oder sogar in Qual aus, sie durchzulesen. 

Eins von diesen war definitiv „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil. Dabei handelt es sich um einen unglaublich umfangreichen Opus, der sogar noch unvollständig ist, weil Musil starb, bevor er sein Werk vollenden konnte.

Da ich Musils „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ bereits gelesen hatte, wie für wahrscheinlich viele von euch war das eine meiner Schullektüren, da war es ja fast vorprogrammiert, dass mir dieses Buch nicht gefiel. Aber zurück zu „Der Mann ohne Eigenschaften“, in dem es irgendwie um alles und nichts ging bzw. gab es viele essayartige Einschübe über ja, alles und nichts, durch die man sich quälen muss (oder auch nicht, man kann es auch wirklich sein lassen). Die Kapitel, in denen tatsächlich etwas passierte bzw. in denen es nicht um dieses abgedrehte Gefasel ging, waren sogar ganz interessant, auch wenn es durch Musils sehr ausladenden Schreibstil wirklich ewig dauert, auch nur eine Seite zu lesen.

Für mich war dieses Buch eine sehr quälende Aktivität und ich bin mehr als froh, es abgeschlossen zu haben. Und ich kann euch nur empfehlen, es nicht zu lesen, außer ihr müsst es aus welchem Grund auch immer, in dem Fall tut ihr mir sehr leid und ich wünsche euch einen langen Atem – den werdet ihr brauchen! Also: man „muss“ nicht alles lesen, nur weil es als Klassiker bezeichnet wird!

current Music: Dreamcatcher, Fly High

Mittwoch, 26. Juli 2017

Still here.

Inzwischen ist klar, dass ich im Juli kein Listenbuch werde beenden können. Zwar lese ich schon geraume Weile an einem, aber da es unglaublich dick ist und sich dazu noch nur sehr langsam lesen lässt, werde ich da auch noch länger mit beschäftigt sein, ich habe noch etwas über ein Drittel vor mir... Es ist wirklich deprimierend! Ich hoffe nur, dass mich dieses Buch nicht wieder in eine totale Leseflaute stürzen wird!

Copyright by Jan-Emi!!! #nofilter

current Music: Dreamcatcher, Lullaby

Donnerstag, 29. Juni 2017

Emi's World Literature List #99

Tatsächlich hatte ich im Juni nach längerer Zeit mal wieder mehr als ein Buch meiner Liste in einem Monat gelesen... Hingegen kann ich noch nicht ganz einschätzen, ob ich im Juli überhaupt eins schaffen werde, aber wir werden sehen. Jedenfalls las ich letzte Woche "Ein so langer Brief" von Mariama Bâ. Eine Ausnahme stellt das Buch vor allem deswegen dar, weil es von einer afrikanischen Autorin ist, das einzige, das sich auf meiner Originalliste findet. Von Anfang an hatte ich ja gesagt, dass ich mich in den afrikanischen Literaturen überhaupt nicht auskenne, daher war es schwer, überhaupt ein Buch zu finden.

In ihren zwei Romanen beschäftigt sich Mariama Bâ mit gesellschaftlichen Themen, und auch sonst setzte sie sich für Bildung und Frauenrechte ein. In "Ein so langer Brief" geht es vor allem um die Polygamie, das Kastensystem und die Unterdrückung der Frauen. Allen, die sich für solche Themen interessieren, kann ich dieses Buch nur empfehlen, ich selbst möchte nun auch ihren zweiten Roman, "Der scharlachrote Gesang", lesen.

current Music: Black Pink, As If It's Your Last

Freitag, 16. Juni 2017

Emi's World Literature List #21

Endlich habe ich mal wieder ein Listenbuch gelesen, das mich so richtig begeistern konnte. Oft ist es leider ja doch so, dass die Lektüre etwas mühsam ausfällt oder die Bücher eher langweilig sind... In der vergangenen Woche las ich also meine Nummer 21, ein Buch von Alexandre Dumas. Sein "Der Graf von Monte Christo" habe ich schon vor Jahren gelesen und geliebt. Nun war also "Die drei Musketiere" an der Reihe - und die Geschichte konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen. Die Abenteuer, die unsere Helden, d'Artagnan, Athos, Porthos und Aramis erleben, ihre Freundschaft zueinander, Liebe, Mord und Spionage... - was kann einem ein Buch mehr bieten? Dazu noch ist der Geschichte ein ganz eigener Humor zu eigen, der mich öfter einmal schmunzeln ließ. Ich habe schon unzählige Verfilmungen dieser Geschichte gesehen und hatte immer wieder Spaß an diesen, aber das Buch ist einfach noch mal viel besser, wie das so oft der Fall ist.

Wer nur mal einen Klassiker in seinem Leben lesen möchte oder nur einen Klassiker pro Jahr, dem kann ich "Die drei Musketiere" wirklich empfehlen, allen anderen natürlich auch. Das ist ein Buch, das eigentlich jeden begeistern könnte!

current Music: G-Dragon, Untitled, 2014 (I just love this song!)